Unsere Leistungen

Großgruppen-Veranstaltungen

Virtuelle Veranstaltungen mit einer hohen Anzahl von Teilnehmenden stellen eine besondere Herausforderung dar, insbesondere wenn echte Zusammenarbeit gefragt und hohes Engagement gewünscht werden. 

Die Wahrscheinlichkeit für eine "Frontalbeschallung" durch eine:n Vortragende:n scheint mit der Anzahl von Teilnehmenden exponentiell zu wachsen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die "virtuelle Welt" sehr gut für großformatige Veranstaltungen eignet. Agile und eigenverantwortlich, durch die Teilnehmenden mit gestaltete Formate, sind hierbei das Maß der Dinge.

Nachfolgend erläutern wir beispielhaft einige sehr erfolgreiche virtuelle Großformate für Konferenzen bzw. Tagungen, die alle virtuell oder in Präsenz durchgeführt werden können.

Open Space-Konferenz

Open Space ist eine Konferenz-Methode für große bis sehr große Gruppen, bei der aus der Gesamtheit der Teilnehmenden heraus, zu einem zuvor festlegten übergeordneten Leitthema mehrere Arbeitsgruppen gebildet werden.  Dabei hat jede:r Teilnehmende:r die Möglichkeit, eigene Fragestellungen, Themen oder Angebote einzubringen. So kann ein komplexes und umfangreiches Thema in vielen Teilaspekten multiperspektivisch betrachtet und sehr spezifisch diskutiert bzw. bearbeitet werden. Zusammenhänge, Erkenntnisse oder auch konkrete Lösungen entwickeln sich so fast organisch und gesamtheitlich.

In einem stetigen Wechsel der Arbeit in den einzelnen Gruppen und im Plenum, entwickelt sich der weitere Verlauf der Open Space-Konferenz auch entlang der Erfahrungen aus den Arbeitsgruppen. Für eine erfolgreiche Open Space-Konferenz sind gute organisatorische Rahmenbedingungen und eine erfahrene Moderation notwendig. Für die Durchführung selbst sind, nach dem Erfinder der Methode Harrison Owen, vier Prinzipien wesentlich:

  1. Die Anwesenden sind genau die richtigen Personen
    Die Arbeitsgruppen entstehen aus denjenigen Personen, die Interesse an deinem spezifischen Thema haben und sich hierfür engagieren möchte. Ihnen gilt die volle Aufmerksamkeit.
  2. Das was geschieht, ist das Einzige, was geschehen konnte
    Frei nach Peer Steinbrück: "...hätte, hätte, ... Fahrradkette" Alles, das eventuell hätte sein können, aber in diesem Moment nicht geschehen ist, ist für den Verlauf und die Ergebnisse der Veranstaltung nicht von Bedeutung.
  3. Wir beginnen & enden, wenn es Zeit dafür ist
    Eine intensive Zusammenarbeit entsteht mit dem Engagement der Teilnehmenden. Ob eine Arbeitsgruppe vor dem ursprünglichen Zeitrahmen endet oder eine spannende Diskussion darüber hinaus weitergeführt wird, hängt von den Teilnehmenden ab.
  4. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist
    Solange Energie und Lust an der Diskussion, der Zusammenarbeit vorhanden ist, wird weitergearbeitet ... oder eine weitere Zusammenarbeit initiiert.

Ein wesentlicher Bestandteil des Open Space liegt darin, durchgängig die Möglichkeit zu bieten, dass Unerwartetes entstehen darf. Die Bereitstellung eines großen Bereiches für Pausen als Treffpunkt der Teilnehmenden ist deshalb essentiell und verbindet idealerweise auch die einzelnen Breakout-Bereiche miteinander, sodass der Austausch in natürlicher Weise entstehen und geführt werden kann. Ideen, Potenziale, Erkenntnisse und wertvolle Diskussionen entstehen oft erst durch diesen offenen Austausch - auch neue Arbeitsgruppen finden hier häufig den Ausgangspunkt.

Das Gesetz der zwei Füße

Die Freiwilligkeit und auch die eigene Verantwortung der Teilnehmenden wird mit diesem Prinzip klar zum Ausdruck gebracht. Das Ergebnis folgt der Energie - ist die Teilnahme nicht an einer Arbeitsgruppe nicht mehr interessant oder es gibt nichts mehr beizutragen, dann ist es nicht nur erlaubt, sondern explizit erwünscht, die Gruppe zu verlassen und sich anderen Bereichen des Interesses anzuschließen.

Im Grunde ist das Open Space-Format für alle Konferenzen bzw. Leitthemen geeignet, für die eine Integration möglichst vieler Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen, Eigenverantwortung und Selbstorganisation wichtige Aspekte darstellen.

Einige Beispiele aus Personal- und Organisationsentwicklung:

  • Führungskräfte- oder Teamentwicklung
  • Veränderungsprozesse
  • Strategie- oder Leitbildentwicklung
  • Entwicklung von Produkten, Prozessen und Technologien
  • Komplexe Themen, für die ein hoher Grad an Diversität der Teilnehmenden wichtig ist

Open Space-Konferenzen sind ideal für eine große Personenanzahl geeignet, um die Dynamik von Plenums- und paralleler Gruppenarbeit zu nutzen. Die untere Grenze wird durch die Arbeitsgruppen selbst und die parallele Arbeit der Gruppen vorgegeben.

  • > 20 Personen im virtuellen Format
  • > 30 Personen im Präsenz-Format

Für virtuelle Open Space-Veranstaltungen empfehlen wir Gruppengrößen (Breakout) von 15 Personen nicht zu überschreiten.

Hast Du Fragen oder möchtest in Kontakt mit uns kommen, dann sende uns einfach eine Kontaktanfrage. Wir melden uns schnellstmöglich bei Dir.

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Großgruppenformate sind sehr individuell in der Zielsetzung, Ausgestaltung und damit Aufwand. Wenn Du solch eine Veranstaltung durchführen möchtest, sprich uns bitte an und wir machen Dir ein individuelles Angebot.

World Café 

Die Erfahrung, dass gute und intensive Gespräche häufig in Café-Haus Situationen fast wie selbstverständlich entstehen, bildete die Idee und Grundlage für diese Methode. Die Wohlfühlfaktoren kleiner Gesprächsgruppen werden hier für ein konstruktives und multiperspektivisches Arbeiten verwendet. Komplexe Fragestellungen können diskutiert und Lösungen konstruktiv entwickelt werden. 

Rund um ein Thema werden je nach Leitthema der Gesamtveranstaltung oder Aufgabe mehrere Tischgruppen aufgebaut, an denen sich jeweils 5-7 Personen gemeinsam zu einem Teilaspekt, einer Fragestellung unterhalten. Der Tisch ist so gestaltet, dass auf einem großen Blatt Papier oder einer Papiertischdecke alle Teilnehmenden der Gesprächsrunde Ihre Gedanken, Ideen, Zeichnungen festhalten können. Ein:e Gastgeber:in pro Tisch führt in die Aufgabe oder das Thema des Tisches ein und sorgt für die Einhaltung der Etikette.

Nach einer festgelegten Zeitspanne wechseln die Gesprächsgruppen die Tische und beschäftigen sich nach der Einführung durch die neuen Gastgeber:innen, mir den neuen Fragestellungen bzw. Themen. Die Gastgeber:innen sorgen dafür, dass die neue Gesprächsgruppe auf den Vor-Ergebnissen der vorangegangenen Gruppe aufbauen kann. Haben alle Gesprächsgruppen alle Fragestellungen und damit Tische bearbeitet, so erfolgt die Vorstellung der Ergebnisse im Plenum - die "Ernte einholen". 

Dieses Konferenz-Format eignet sich gleichermaßen für Präsenz- als auch Online Veranstaltungen.

Folgende Prinzipien sind für ein erfolgreiches World-Café zu beachten.

  1. Den Kontext bzw. die Gründe für alle Teilnehmenden klar machen
    Die Erfahrung zeigt, dass sich Menschen erst dann voll engagieren, wenn die Sinnhaftigkeit vorhanden bzw. verstanden wurde
  2. Eine Wohlfühl-Atmosphäre erzeugen, die zum Mitmachen einlädt
    Sicherheit und Wohlfühlen sind eng miteinander verbunden. Wenn wir uns sicher und wohl fühlen, dann fälllt es uns leichter, offen, persönlich und authentisch zu sein 
  3. Fragen überlegen, die relevant sind
    Über Fragen lenken wir Aufmerksamkeit, fokussieren und öffnen für neue Gedankengänge
  4. Ermutigen sie zur aktiven Teilnahme
    Das Format lebt von der Vielfältigkeit, nicht alle Menschen sind extrovertiert und haben doch Relevantes beizutragen
  5. Die verschiedenen Perspektiven verknüpfen
    Die einzelnen Teilaspekte sichtbar zu machen ist  nicht genug  - es ist wichtig, Gemeinsamkeiten, Muster, Verbindungen - das ganze Bild zu erkennen, um Erkenntnisse zu gewinnen, zu lernen.
  6. Zuhören als Schlüssel für Verstehen
    "Wer redet, hört nicht zu" - Aktives Zuhören als Schlüssel Ausgangspunkt für Verbindung, Empathie und ... Fragen
  7. Gemeinsame Erkenntnisse teilen
    Wir inspirieren, in dem wir teilen, was wir erkennen  

Die allgegenwärtige Café-Haus-Etikette:

  • Fokus auf das, was wichtig ist
  • Ideen verbinden
  • Eigene Ansichten und Sichtweisen beitragen
  • Sprechen und Hören mit Herz und Verstand
  • Hinhören, um wirklich zu verstehen
  • Den Fokus auf der Entdeckung neuer Erkenntnisse und weiterführender Fragen
  • Spielen, kritzeln, malen – auf die Tischdecke schreiben ist erwünscht!
  • Haben Sie Spaß dabei!

Harvest - die Ernte einfahren

Die Kleingruppen sind eingeladen, ihre Resultate im Plenum zu teilen und Einblicke in die Gedanken und Erkenntnisse zu den spezifischen Fragestellungen zu geben. Visuelle Formate, Zeichnungen und Grafiken unterstützen diesen Prozesse der "Vergemeinschaftung" von Ergebnissen. 

Wann immer Beteiligung und Vernetzung, ein holistischer Ansatz wichtig sind, dann kann ein World-Café sinnvoll eingesetzt werden.

Folgend einige Beispiele :

  • Kreativ-, Innovations- und Entwicklungsprozesse
  • Angelegenheit, in denen ausgeglichen werden soll, um bspw. Konfliktfelder im Vorfeld konstruktiv zu nutzen
  • In Kontakt kommen oder Netzwerken
  • Vor oder während Veränderungsprozessen, um gesamthafte Betrachtungen anzustellen
  • als Teilveranstaltung klassischer Konferenzformate
  • Tischgruppen von 5-7 Teilnehmenden und einer Gastgeberin pro Tisch 
  • > 20 Personen im virtuellen Format
  • > 30 Personen im Präsenz-Format

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Großgruppenformate sind sehr individuell in der Zielsetzung, Ausgestaltung und damit Aufwand. Wenn Du solch eine Veranstaltung durchführen möchtest, sprich uns bitte an und wir machen Dir ein individuelles Angebot.

"FuckUp" - aus Fehlern lernen

Eigentlich ein ganz altes Ding - so alt wie die Menschheit. Wir erzählen uns Geschichten (neudeutsch: Story telling), lassen Andere teilhaben an unseren ganz persönlichen Geschichten des Scheiterns, des Hinfallens, des Danebengehens, ... "FuckUp" eben.

Durch diese sehr persönlichen Geschichten, die wir sonst meist für uns behalten, für die sich nicht wenige Menschen sogar schämen und eventuell Narben auf unserer Seele hinterlassen haben, verbinden wir uns auf eine sehr emotionale Weise mit anderen, mit fremden Menschen. Wir teilen wichtige Erfahrungen, für uns bedeutsame Erkenntnisse, zeigen Wege, Perspektiven und Lösungen. Und vor allem zeigen wir unsere Verletzlichkeit - und das erzeugt i. d. R. enormes Vertrauen. Oft ein nahezu magischer Startpunkt für weitere Gemeinsamkeiten, Lernen, Potenziale, Ideen, ...  

Dieses Großgruppen-Format eignet sich gleichermaßen für Präsenz- als auch Online Veranstaltungen.

Failure is not the opposite of success, it‘s part of it

Karamo Brown in Queer Eye

Wir alle kennen die Geschichte von Thomas Alva Edison und seiner Erfindung der Blühbirne, einer der wichtigsten Erfindungen der modernen Industriegeschichte. Vor seinem Erfolg und Durchbruch standen nicht weniger als 6.000 "Misserfolge", die er mit der Suche und dem Testen geeigneter Materialien für den Glühfaden verbracht hatte. Was können wir daraus lernen?

Dieses sehr starke Format kann in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen:

  • Führungskräfteentwicklung
  • Teamentwicklung
  • geeignet für alle Berufsgruppen
  • Etablierung einer Unternehmens-Fehlerkultur
  • Resilienz
  • Vernetzung
  • Gemeinsame Kultur des Lernens
  • im Rahmen anderer Großgruppenformate wie Open Space 
  • 10 bis 100 Personen
  • ab > 100 Personen auf Anfrage
  • auch in andere Formate integrierbar (z. B. Open Space)

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Vielen Dank für Dein Interesse!

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